densgeſchichte beſchaͤftigte, in welcher er unaufhoͤr⸗ lich das gute Betragen ſeines Sklaven lobte, und die Sorgfalt nicht genug preiſen konnte, welche dieſer ihm beſonders ſeit der Zeit ſeines Aufent⸗ haltes in Frankreich bewies.
Eines Tages, etwa zwei Monate nach ihrer Ankunft in Paris, machte er ſeinem Diener ein Zeichen, ſich neben ſein Bett zu ſetzen, und ließ ihn das erwaͤhnte Tagebuch leſen, welches auf je⸗ der Seite Atar⸗Gull's Namen trug, und ihm in den ruͤhrendſten Ausdrucken die groͤßten Lobſpruche ertheilte.
Das Tagebuch ſchloß mit folgenden Worten:
MNach meinem Tode ſoll mein treuer Diener dieſen Beweis meiner Anhaͤnglichkeit und Erkennt⸗
lichkeit empfangen; denn da der Himmel mir meine Familie entriſſen, bleibe ich allein auf der Welt, einſam auf fremdem Boden, und Niemand wuͤrde mich beweinen, wenn ich nicht meinen treuen Freund haͤtte, der mich bedient, mich ſelbſt von ſeinem geringen Verdienſt erhaͤlt— wenn ich ihn nicht haͤtte, mir die Augen zu ſchließen und mir eine Thraͤne zu weihen—6
Nachdem Atar⸗Gull geleſen, nahm er die Blaͤtter und ſchloß ſie auf das Geheiß des Pflan⸗ zers in ein Kaſtchen, von welchem er den Schluͤſ⸗ ſel behielt—
Doch am folgenden Tage ereignete ſich in der einſamen traurigen Stube, zwiſchen dem guten


