Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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auch, als er wegen des armen Mannes hier war, daß er die Regierung uͤber Eure Auffuͤhrung be⸗ richten werde, denn fruͤh oder ſpaͤt wird eine gute That belohnt— und das— 6

„Dank,« ſagte Atar⸗Gull und ſchlug ihr die Thur vor der Naſe zu. Sie kletterte ſchimpfend wieder hinunter.

Als Atar⸗Gull ſich wieder eingeſchloſſen hatte⸗ blieb er noch ein Weilchen in dem kleinen Ge⸗ mache, das an die Treppe ſtieß— horchte auf⸗ merkſam— ehe er in die Stube trat, die groͤßer war.

Hier ſah man zwei alte leere Koffer, einen Stuhl und eine Matte, auf der er ſchlief.

Er ſtieß leiſe die Thuͤre der andern Stube auf, und trat ein.

Dieſe zeigte das grellſte Bild der Armuthz— zwar nicht einer unreinlichen, widrigen Armuth⸗ denn die wenigen geringen Meubel waren reinlich und geputzt, die Fenſterſcheiben klar und durch⸗ ſichtig, ein Armſtuhl von Stroh, auf welchem zwei duͤnne Kiſſen lagen, ſtand am gruͤn beſchat⸗ teten Fenſter, vor welchem ſich ſpaniſche Kreſſe an Faden in die Hoͤhe rankte.

Auf einem Bette, aus einer einzigen Matratze und einem Strohſacke beſtehend⸗ ſchlief Herr Wil.

Großer Gott, wie veraͤndert! Er glich nur noch ſeinem Schatten. Das ſonſt ſo volle, froh⸗ liche, rothe Geſicht war jebt lang, gelb und ma⸗