ren, mit der Gewandheit eines Matroſen, der ſich an einem Taue herunterlaͤßt. Gleichviel,« ſagte die Thuͤrhuͤterin, vich will
zu dem alten Stummen hinauf, um wo moͤglich
etwas zu erfahren.«
Und nachdem ſie ihr Stuͤbchen ſorgfaͤltig ver⸗
ſchloſſen hatte, fing ſie an zu ſteigen, jedoch nicht ohne bei jeder Etage anzuhalten und auszuruhen; endlich erreichte ſie das ſiebente Stockwerk und
befand ſich vor einer kleinen grauen Thuͤre. Hier
putzte ſie ihr Licht, ſtopfte ſich die Naſe voll
Taback und zog leiſe an einer Klingelſchnur, an
der ein Haſenlauf hing.
Einen Augenblick darauf öffnete ſich die Thuͤre,
ſo weit, als noͤthig war, einen dicken, ſchwarzen, krauſen Kopf, mit rother Muͤtze, durchzulaſſen.
Das war Atar⸗Gull.
vWas wollen Sie, Madame d« fragte er mit barſchem Tone.
„Herr Targu, ich wollte mich nach dem Be⸗ finden Eures guten Herrn erkundigen,« antwortete mit erzwungener Artigkeit Frau Bougnol.
„Mein Herr iſt krank, ſehr krank,« ſagte der
redliche Diener mit einem Seufzer, welcher der Thuͤrhuͤterin das Herz zerriß; er ſelbſt trocknete eine Thraͤne—
vWas iſt zu machen, Herr Targu, man muß Vernunft annehmen, alle Welt weiß ja, daß Ihr Euern Herrn ernaͤhrt— der Herr Maire ſagte
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