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Wahrſcheinlich will er das Verdienſt der Pflege mit Niemandem theilen,« verſebte, von der langen Unterredung ermuͤdet, der Arzt, indem er geſchickt einen Weg zwiſchen Wand und Pfoͤrtne⸗
rin ſuchte. Aber dieſe, welche ſeine Bewegungen
genau beobachtete, behielt ihre Stellung immer ge⸗ rade vor dem Feinde, vereitelte ſeinen Ruͤckzug und fuhr fort:
„Was hat der arme Alte eigentlich fuͤr eine Krankheit, Herr Doctor? Iſt es wahr, daß er toll iſt?— Die erſten zwei Monate, die er hier im Hauſe wohnte, befand er ſich wie ein Gott, und nun iſt er ſchon ſeit faſt einem Jahre ſo elend, daß er nicht ein einziges Mal auf die Straße herabgekommen iſt.«
vUnd wird vielleicht nie mehr herabkommen,« verſetzte der Arzt, traurig den Kopf ſchuͤttelnd, in⸗ dem er einen Verſuch machte, ſich mit Gewalt durchzudraͤngen.
„Großer Gott, wird er ſterben?4 rief unruhig die Pfoͤrtnerin; Sſehen Sie, dann muß ich den Niethzettel aushängen, Herr Doctor, denn die Ziehzeit iſt vor der Thuͤr.« 5
„Ich ſage nicht, daß er ſterben wird— ich ſage nur, daß ich ihn ſehr bedenklich finde—6 Hier benutzte der Doctor einen unbeachteten Augenblick der Frau Bougnol, klammerte ſich ſchnell an den Strick und glitt hinab, faſt ohne mit den Fuͤßen die Stufen der Treppe zu beruͤh⸗


