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Arthur blieb ſtumm und blaß— an ſo viel Gluck konnte er nicht glauben.— „Da Sie weder Verwandte noch Freunde ha⸗ ben, uͤbernahm ich es, dies zu veranſtalten, ohne Sie deshalb vorher um Rath zu fragen; nun, Arthur, zittern Sie doch nicht ſo— bin ich denn nicht Ihre Freundin— Ihre Mutter— armer Arthur— 4 Sie ergriff des Juͤnglings Hand und zog ihn zu ſich— »Jal« rief er, zu ihren Fuͤßen niederſinkend; vja! Sie ſind mir Alles— Sie haben ſich ganz allein meiner angenommen— alle zaͤrtlichen Ge⸗ fuhle, deren mein Herz faͤhig iſt, gehören nur Ihnen; ich liebe Sie wie eine Mutter, wie eine Schweſter, wie eine Freundin; nur Sie, Sie ganz allein— ich bete Sie wie meine Gottheit an, Sie ſind mein Glaube und meine Liebe—4 Arthur war ganz außer ſich, er kußte die Knie, die Haͤnde, die Fuͤße der jungen Frau, deren Bu⸗ ſen hoch wallte— und die mit bewegter Stimme ausrief: vArthur, mein Freund— ich glaube an deine Dankbarkeit— ich glaube— genug— ʒ
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Arthur— 4
Er befand ſich auf dem Landgute ſeiner Be⸗ ſchutzerin.
Hier waren friſche Quellen, ſchattige Laub⸗ gaͤnge, eine tiefe Einſamkeit, der Park mit hohen Mauern umgeben; die Dienerſchaft beſtand nur


