Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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ſeiner Schutzgottin mit Entzuͤcken an— dann wurde er blaß— ſeine Sinne ſchwanden— er beſaß noch nicht genug Kraft, ſo viel Gluͤck zu ertragen. 6

Gerechter Gott— er faͤllt in Ohnmacht—4 ſchrie die ſchoͤne Frau, indem ſie mit aller Ge⸗ walt ſchellte.

Vierzehn Tage ſpäter war er hergeſtellt; noch etwas blaß, doch kleidete ihn dieſe Blaͤſſe ſehr gut— wie die Dame mit den ſchwarzen Augen⸗ brauen behauptete.

Als er eines Tages vor dem Bilde der An⸗ gebeteten, in fuͤßen Träumen verſunken ſaß, trat ſie ins Zimmer. Noch nie war ſie ihm ſo rei⸗ zend erſchienen.

Arthur— 4 ſprach ſie, und ließ ſich auf ei⸗ nem weichen Divan nieder, vich habe Ihnen et⸗ was Angenehmes mitzutheilen— kommen Sie, ſetzen Sie ſich her zu mir— aber zittern Sie doch nicht immer ſo— 6

Der Juͤngling wagte nicht, die Augen aufzu⸗ ſchlagen; ſein Herz ſchlug hoͤrbar—

„Man gewährt Ihnen zu Ihrer Geneſung ei⸗ nen Urlaub von drei Monaten; dann treten Sie mit hoͤherem Range Ihren Dienſt wieder an; dieſe drei Monat,« fugte ſie leiſe hinzu— vbringen wir— auf meinem Landgute zu— ſind Sie es zufrieden?— 6