Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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todt— zertreten unter dem kleinen Tiſche liegen und ließ ein langes, hohles Ziſchen ertönen.

Mit unglaublicher Schnelligkeit umſchlang ſie Jennys Beine, Leib und Schultern; das arme Kind war in Ohnmacht gefallen. Der klebrige, kalte Koͤrper der Schlange legte ſich um den Bu⸗ ſen des jungen Mädchens, und biß es in die Bruſt. Durch den Schmerz dieſer tödtlichen Wunde wurde die Ungluͤckliche wieder in's Leben zuruͤck⸗ gerufen; ſie oͤffnete die Augen, und ſah nichts als den grauen Kopf der blutigen Schlange und ihre vor Wuth flammenden Augen.

vMutter, liebe Mutter—4 rief ſie mit er⸗ ſtickter, ſterbender Stimme—

Auf dieſen krampfhaften, roͤchelnden Ruf der Sterbenden antwortete Gelaͤchter— 1

Jetzt konnte man Atar⸗Gull's ſcheußliches Ge⸗ ſicht ſehen, der ſo, wie vorhin die Schlange, eine Ecke des Vorhangs aufhob.

Er lachte, der Schwarze!!!

Jenny rief nicht mehr— ſie war todt.—

»Wir wollen aufmachen, denn die allzu große Angſt kann ihr gefaͤhrlich werden,« ſagte der gut⸗ muͤthige Wil, den Bitten ſeiner Frau und Theo⸗ derichs nachgebend.

Er wollte oͤffnen—

Aber der Leichnam ſeiner Tochter hinderte ihn daran—

Er gab einen kraͤftigen Stoß und fuͤhlte ſich