Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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ich gaͤbe wahrhaftig tauſend Gurden darum, wenn es kein einziges mehr auf der Inſel gäbe.«

Ihr habt recht, Herr; ſie ſtechen das Vieh oft tödtlich.«

Ja, Atar⸗Gull, und dann auch, weil meine Jenny ſich noch immer ſo ſehr vor dieſen Thieren fürchtet; jetzt zwar weniger als fruͤher, wo ſchon der Name hinreichte, das arme Kind vor Schre⸗ cken blaß zu machen. Ihre Eltern und ich, wir verſuchten ſchon auf alle moͤgliche Weiſe, ſie von dieſer Furcht zu heilen; wie oft legten wir ihr todte und ausgeſtopfte Schlangen auf den Weg. Das bewirkte doch ſo viel, daß ſie jetzt anfaͤngt, ſich weniger zu fuͤrchten 4

Das iſt das einzige Mittel, Herr,« ſagte Atar⸗Gull; vſo gewoͤhnen wir in unſern Kraals unſern Frauen und Kindern die Furcht ab; doch mir fällt ein hier dieſe wenn Ihr ſie dazu braucht,« fuhr er fort, indem ſeine Augen einen eignen Ausdruck annahmen»doch muß man ihr zuvor den Kopf abſchneiden, wenn ſie auch

todt iſt, kann man nicht Vorſicht genug anwen⸗ den 4

Braver Menſch le ſagte Theoderich.

Dann half er dem Schwarzen bei der Arbeit, damit ſein unſchuldiger Scherz ohne alle Gefahr ſei; der Kopf fiel zu Boden.

Gut,« dachte Atar⸗Gull bei ſich, es iſt ein Weibchen.