Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſchwenkte, den Angriffsbewegungen des Vogels folgend. Dieſer ſprang auf ſie zu da buckte die Schlange ſich plotzlich, indem ſie ihn zu um⸗ winden und zu beißen verſuchte.

Aber der Secretaris gab ihren ſpitzen Zaͤhnen das knoͤcherne Ende ſeines Fluͤgels Preis, faßte ſie mit den Klauen, und ſpaltete ihr den Kopf mit einem furchtbaren Hiebe ſeines Schnabels.

Die Schlange bewegte heftig den Schwanz und ſchlug damit den Boden ſie rollte ſich wand ſich blieb endlich ohne Bewegung liegen und ſtarb.

Da erneuerte der Vogel ſeinen Angriff, und zerhackte ſeiner Beute mit Wuth den Kopf, als ein Schuß ihn zu Boden ſtreckte.

Atar⸗Gull erbebte, wendete ſich um, und ſah Theoderich auf einem Felſen uͤber ſich, ſeine Flinte in der Hand.

He! Atar⸗Gull, 4 ſagte der junge Mann, von der Spitze des Felſens herabkommend, das war gut getroffen? Was ſagſt du dazu?4.

Gut geſchoſſen, ſehr gut getroffen, aber ſchade, die Secretaris befreien uns von dieſen gefaͤhrlichen Schlangen ſeht nur dieſe hier 6 und der Schwarze zeigte das todte Thier hin, es beim Schwanze haltend, das wohl ſieben bis acht Fuß lang war und vier Zoll im Durchmeſſer hatte.

»Alle Teufel! das thut mir leid, denn es wimmelt hier von dem abſcheulichen Gewuͤrm;