Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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lichen, ſeltſamen Geſang er verdoppelte ſeine Schritte.

Der Geſang wurde vernehmlicher Atar⸗ Gull ging raſcher vorwaͤrts.

Plotzlich hoͤrte der Geſang auf, Alles war ei⸗ nen Augenblick ſtill.

Dann hoͤrte man wie das Geſchrei eines Kin⸗ des, erſt entſetzlich ſchneidend, dann convulſiviſch, wie von einem Sterbenden.

Der wunderliche feierliche Geſang wurde immer lauter, und Atar⸗Gull lief immer ſchneller nach dem rothlichen Scheine, der einen Theil der Rieſenbaͤume des Waldes purpurn faͤrbte, indeß die andern ge⸗ gen den erleuchteten Grund ſchwarz abſtachen.

Der Neger kam endlich an den Ort, gab ſich durch ein geheimes Zeichen zu erkennen, welches darin beſtand, in ſeine beiden Zeigefinger zu bei⸗

,

ßen und den kleinen Finger beider Haͤnde auf den

Augenwinkel zu legen.

Er ſetzte ſich auf ſeinen Platz, blickte umher, und wartete, bis die Reihe an ihn kam.

Auf einem großen kahlen Flecke im Walde waren eine Menge Neger verſammelt, alle nieder⸗ gekauert, die Arme kreuzweis uͤbereinander gelegt,

die Blicke begierig auf drei Schwarze geheftet,

welche ein ehernes Gefäß umgaben, das auf glü⸗ henden Kohlen ſtand.

Daneben, auf der Spitze eines langen Rohres, ſteckte ein friſcher, blutender Kopf.