ein ſchönes junges Maͤdchen giebt, eine reiche Pflanzung und viele Sklaven.—
Fur mich!— iſt ein Vater ein Leichnam, an einem Galgen haͤngend!—
Ihr Leben beſteht aus Augenblicken, die raſch voruͤbereilen, denn ſie berechnen die Zeit nicht nach Stunden, ſondern nach Beluſtigungen.
Fuͤr mich iſt das Leben eine Sklaverei, Ar⸗ beit und Schläge.
Aber, auch ich beſitze ein Gluͤck; denn ich halte in meinen Sklavenhaͤnden, auf der Spitze meines Meſſers, ihre frohliche glaͤnzende Zukunft! Ich ſage mir, daß ich im Stande bin, augen⸗ blicklich, wenn es mir beliebt, das Hochzeitbett in einen Sarg zu verwandeln, ihr Kind in eine Waiſe und den Braͤutigam in einen Witwer, ihre Frohlichkeit in Thraͤnen zu verwandeln.
Mein Gluck beſteht darin, daß ich mir wie⸗ derhole: es wird ein Tag kommen! ein Tag, an dem durch mich— durch mich ganz allein, dieſe Familie ausgerottet wird! Und doch ſoll der Letzte von ihnen mir noch die Hand druͤcken und mir zuſtammeln: Guter, rechtſchaffener Diener, ich ſegne dich.«
Dabei blieb ſein ſanfter geruhrter Blick immer dergeſtalt auf Theoderich und Jenny geheftet, daß er dem ihrigen begegnete, und ſie ſich zuwinkten: „Guter Atar⸗Gull!— Das iſt ein treuer, er⸗ gebener Sklave. 4


