Wuͤßteſt du, wie ſich ſein Herz erweitert, in⸗ dem er die Huldigungen ſieht, die man dir dar⸗ bringt; wie er ſich an dem Zauber weidet, den deine Schoͤnheit, deine Sanftmuth auf die Menge, die immer neidiſch oder ungerecht iſt, ausuͤben!
Meine Zukunft iſt auf ewig gegruͤndet! ſagte er zu ſich ſelbſt; ich werde eine lange Reihe froͤh⸗ licher Tage ruhig verleben! Sie und ich, mein ganzes Daſein iſt in dieſen zwei Worten enthal⸗ ten! Wahrlich, ich bin ganz gluͤcklich!
Seine Augen waren thraͤnenfeucht, indem er Jenny mit Liebe und Dankbarkeit betrachtete. Dieſer reizende liebliche Eindruck war ſympathetiſch, denn in demſelben Augenblicke heftete Jenny auch ihre großen feuchten Augen auf ihn. Aber ein dritter Blick kreuzte, ſo zu ſagen, dieſe beiden und theilte ſich zwiſchen den beiden Verlobten.
Das war der Blick Atar⸗Gulls!
Er ſtand in einer Fenſtervertiefung, und in⸗ dem er den Negern ihre Beſchaftigung anwies, behielt ſein Mund immer das ſtereotype Lacheln, welches wir kennen; er blickte Theoderich und Jenny mit freudiger Miene an.
»Ol« dachte er bei ſich ſelbſt, vwie gluͤcklich ſind ſie, reich, ſchoͤn und jung— und ihr Va⸗ ter? er iſt durch ihr Gluͤck auch gluͤcklich— ein Vater!— ein Vater iſt fur dieſen Weißen ein zärtlicher Freund, ein Mann, der ihm Gold und


