Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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denken kann; ich liebte ihn ſo ſehr, meinen Erſt⸗ gebornen.«

Dein Sohn iſt verſchwunden? ſchrie der gute Wil, der ſich auftichtete und mit ſeinem Ge⸗ wehr auf Cham zielte; zum großen Gluͤck war es nicht geladen Cham war wenigſtens drei⸗ hundert Gourden werthDein Sohn iſt ver⸗ ſchwunden, Elender? Ein kleiner Congo⸗Neger von der beſten Race! Nicht genug, daß du meine Hunde verkommen läßt und dich ſelbſt abma⸗ gerſt, laͤßt du mich auch deinen Sohn verlieren! Elender! willſt du mich denn ganz und gar zu Grunde richten? Wenn bis morgen um dieſe Stunde dein Sohn nicht wieder herbeigeſchafft iſt, und du in ſpäteſtens vierzehn Tagen nicht gehoͤrig zunimmſt, ſo kannſt du dich auf eine derbe Strafe gefaßt machen. Geh, daß ich dich nicht mehr ſehe, und du, mein treuer Atar-Gull, da haſt du eine Uhr, die ich dieſem Vieh zudachte; es ſei eine Be⸗ lohnung und Aufmunterung. Fort, Cham, oder, bei Gott, du ſollſt fuͤhlen, wie ſchwer der Kolben meiner Flinte wiegt.«

Cham warf im Gehen einen wuͤthenden Blick

auf ſeinen Nebenbuhler, der ſich einer kindiſchen Freude uͤberließ, und die Uhr an ſein Ohr hielt, um dem Picken des Werkes zu horchen.

So iſt alſo Atar-Gull bei dem Pflanzer in Gunſt.