Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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ihm einlegt, und er als Beweis des Wohlſtandes ſeines Herrn diene; meine Jagdhunde magern auch ab, daher habe ich dir die Aufſicht darber genom⸗ men; ich hatte dir ihre Reinigung aufgetragen, und auch die beſorgſt du ſchlecht; alſo verbiete ich dir, je den Fuß wieder hier bei mir in das Herrenhaus zu ſetzen; geh hin, und nimm Theil an den Arbeiten der Uebrigen. Atar⸗Gull,« ſagte er, auf den Schwarzen zeigend, der ſchon in Aus⸗

uͤbung ſeines Amts zu den Fuͤßen des Pflanzers

ſaß, und ihm mit einem Faͤcher Kuͤhlung zuwehte, vAtar⸗Gull ſoll deine Stelle einnehmen. 4

Der arme Cham ließ traurig den Kopf haͤngen und ſagte mit leiſer Stimme:

WVerzeiht, Herr, verzeiht, verzeiht; ich habe nur ſeit neun Tagen meinen Dienſt vernachlaͤſſigt, bis dahin6

Bis dahin warſt du mein treuer Diener, das iſt wahrz« ſagte der Pflanzer, indem er Atar⸗ Gull ein Stuͤck Zucker hinwarf, um welches dieſer ſich mit einem niedlichen Loͤwenhuͤndchen balgte, vaber ſeit Kurzem hat dich nur meine Nachſicht geſchuͤtzt, daß du nicht unter den Peitſchenhieben des Aufſehers umgekommen biſt; denn, ſtraf mich Gott, ich weiß nicht, warum du ſo veraͤndert biſt.«

Cham ſagte nach ſichtbarem inneren Kampfe, mit der groͤßten Angſt:

»Weil mein Sohn ſeit neun Tagen verſchwun⸗ den, und ich nur an dieſen grauſamen Verluſt