Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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»Den kannſt du beftiedigen, mein Kind,« ſagte Madame Wil mit komiſchem Ernſt,denn Tony hat ſich heute uͤbertroffen du bekoͤmmſt Seekrebſe in ſpaniſchem Pfeffer, einen Palmenkohl in Kraftbruͤhe, und6

»Still, ſtill, Frau, ich will nichts vorher wiſſen, du raubſt mir die Ueberraſchung. Aber ſieh nur Jenny und Theoderich! die lieben Kin⸗ der ſind ſie nicht wie Eins fuͤr das Andere geſchaffen wie ſchoͤn ſind ſie; das heiß ich ge⸗ wachſen, he! iſt meine Jenny nicht eins der ſchoͤnſten Maͤdchen auf Jamaika?«

Du kannſt wohl unſere Jenny ſagen,« verſetzte Madame Wil. 1

Der Pflanzer umarmte zur Antwort ſeine ge⸗ liebte Frau.

Endlich zu Haus angelangt, verſammelte ſich die Familie in dem kuͤhlen und geraͤumigen Speiſe⸗ ſaal froͤhlich zu einem praͤchtigen Fruͤhſtuͤck.

Nachdem Herr Wil ſeinen Thee getrunken hatte, befahl er, Cham zu rufen; und nach Verlauf einer Viertelſtunde erſchien derſelbe, am ganzen Leibe zitternd.

Der Pflanzer, halb auf ſein Sopha hingeſtreckt, hielt eine praͤchtige Jagdflinte ſpielend in den Haͤn⸗ den: Cham,« redete ihn der Herr an,6 ich be⸗ merke deine Nachläſſigkeit immer mehr und mehrz erſtlich wirſt du mager, ſtatt daß ein guter Sklave immer wohl ſein muß, damit ſein Herr Ehre mit