Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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war Marrone*). Funfzig Peitſchenhiebe kom⸗ men ihm von Rechtswegen zu; da Ihr aber ſo gutig waret, alle Strafen auf die Haͤlfte herabzu⸗ ſetzen, ſo bleiben ihm nur fuͤnfundzwanzig, und ich bin bei dem zwölften 4

»Fahre fort,« ſagte der Titus, und ging un⸗ ter dem lauten Beifall ſeiner Neger, die auf einen ſo milden Herrn wirklich ſtolz waren, weiter.

Er trat in die Zuckermuͤhle; dieſe Maſchine beſteht aus zw.i großen ſteinernen Cylindern, die ſich um ihre Achſe drehen, ſo daß dazwiſchen ein Raum bleibt, in welchen man Buͤndel Zuckerrohr ſchiebt, die man immer weiter vordruͤckt, wie die drehenden Steine ſie faſſen und zerreiben.

Da der Pflanzer uͤber die Palmblaͤtter ging, mit denen der Boden belegt war, wurde er von einer jungen Negerin, welche Zuckerrohr unter die Steine ſchob, nicht gehoͤrt.

Aber das arme Maͤdchen ſah nicht nach der Muͤhle.

Ihre Augen waren auf einen jungen, ſchönen, großen Neger mit lebhaften Augen, weißen Zaͤh⸗ nen, ſchwarzer glaͤnzender Haut gerichtet.

Atar⸗Gull, denn er war es, naͤherte ſich ihr, um ihre rothen Lippen zu beruͤhren; ſie aber buͤckte dann ſchnell den Kopf, und der Mund ihres Geliebten traf nur noch ihr krauſes Haar.

So nennt man die Neger, welche ihren Herren entlaufen, und ſich in den Wäldern verbergen.