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mehr als das Geſetzbuch der Schwarzen oder den Preiscourant von Jamaika.
Eints Morgens, etwa zwei Monate nach Bru⸗ lart's Beſuch, wollte Herr Wil ſeine Zuckerpflan⸗ zung bei der Bucht der Bananen beſuchen, deren Werkſtätten faſt alle mit des ſeligen Herrn Be⸗ noit's Schwarzen beſetzt waren. Große und kleine Namaken lebten hier in der beſten Eintracht, die Strenge des Aufſehers hatte allen Haß vernichtet, und ſie die feindlichen Geſinnungen, die ſie gegen einander hegten, vergeſſen laſſen.
Herr Wil ritt eines Morgens aus; vor ihm gingen baarfuß zwei Neger mit kurzen breiten Säͤbeln; dieſe treuen Diener, mit einfachen leine⸗ nen Hoſen bekleidet, ſollten dem Mauleſel ihres Herrn einen beſſern Weg bahnen, indem ſie Di⸗ ſteln und Dornen abhieben, Straͤuche, die ihn verletzen konnten, aus dem Wege räumten, und hauptſaͤchlich die in dieſem Theile der Pflanzung ſo haͤufigen kriechenden Thiere vernichteten, die das arme Vieh todtlich ſtechen konnten; Herr Wil wuͤrde dieſes ſchoͤne Thier nicht fuͤr dreihundert Goldſtucke verkauft haben, einen ſo leichten Trab hatte es.
Als er zur Pflanzung kam, ward gerade ein an einen Pfahl gebundener Neger gepeitſcht.
vHalt! Tomy,« ſagte Herr Wil,„was hat dieſer Sklave verbrochen 24
Herr, er koͤmmt aus dem Grfaͤngniß, er


