Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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bei dem Anblicke eines ſchauderhaften, ſeltſamen Schauſpieles ſtehen.

Elftes Kapitel.

Atar⸗Gull.

In keinem Falle verſteht es der Menſch, ſich mit ſei⸗ nem Bedürfniſſe der Wolluſt, des Reichthums, der Macht zu begnügen, er verlangt mehr, als er er⸗ reichen kannz ſeine Habſucht iſt keiner Mäßigung fähig. Montaigne. Buch II. Kav. 12.

Es giebt Helden im Böſen wie im Guten. Larochefoucauld.

Ich denke, man wird ſich des großen ſchoͤnen Negers Atar-Gull erinnern, welchen der ſelige Herr Benoit dem Maͤkler abkaufte, und der eben auf ſo ungeſtuͤme Weiſe von Brulart aufgeweckt wurde, weil ihm dieſer Schwarze, wie er behaup⸗ tete, ins Geſicht lachte. Der war es auch jetzt wieder, der die Aufmerkſamkeit des Capitains auf ſich zog.

Aus Gruͤnden von den andern Schwarzen ge⸗ trennt, lag er der Laͤnge nach vor einer Thuͤre, die in ein Kaͤmmerchen am Hinterdeck des Schif⸗ fes fuͤhrte. Als Meiſter Brulart an ihm voruͤber⸗ ging, glitt er aus, ſtrauchelte und fiel, wie ein