Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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Ja! haͤttet Ihr ſie wuͤthend geſehen, mit flie⸗ genden Haaren, keuchenden Naſenloͤchern, den Buſen hochwogend, ihre feuchten Augen oͤffnend, halb ſchließend, und ſie wieder offnend, mit Blicken, die nicht ſehen und aufs Gerathewohl zuͤndende Blitze ſchießen

Haͤttet Ihr ihre wahnſinnigen Biſſe gefuͤhlt, ihr Geſchrei krampfhafter Wuth gehoͤrt. Haͤttet Ihr

Aber, mein Gott! ich vergaß meinen Groß⸗ onkel, den Domherrn, einen ſehr heiligen Mann, und auch den Capitain Brulart.

Dieſer hatte ohne Zweifel den Vergleich zwi⸗ ſchen den ſchwarzen und den weißen Schoͤnen ſelbſt gemacht, den ich ihm entlehne, denn er rief Car⸗ tahut zu: vFuͤhre mir dieſe zwei Puͤppchen hin⸗ aufz« und ſowohl um ſie aufzuwecken als um ſie zu bezeichnen, gab er Jeder einen Schlag mit ſeinem Stocke.

Sein Befehl wurde ſogleich vollfuͤhrt; Carta⸗ hut loͤſte ihre Feſſeln und trieb ſie vor ſich her, beide traurig, beide verſchaͤmt, halb nackt; die ar⸗ men Maͤdchen!

Als der Capitain Brulart ſie die engen Stu⸗ fen der Leiter hinaufſteigen ſah erheiterte ſich ſein glaͤſerner Blick und glaͤnzte wie ein Licht durch das Horn einer Laterne.

Er ſtieg auch hinauf; als er aber an den Verſchlag des Hinterdeckes kam, blieb er ploͤtzlich