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denswerthem Wohlleben hat ſich unſere Trunkenheit immer neu geſtaltet; wir ſind zu gluͤcklich— ſo kann es unmoͤglich bleiben— laß uns der Stunde der Reue, die vielleicht nahe iſt, zuvorkommen! Willſt du? rede, Geliebter, wollen wir bald zu⸗ ſammen ſterben?— ein gluͤhendes Kohlenbecken, Weihrauch duftend, Mund feſt an Mund, ſo ent⸗ ſchlafen wir vereint in unſerer gewohnten Umar⸗ mung— 4
Das liebliche Geſchöpf, den Kopf in ihren Händ⸗ chen haltend, die Gruͤbchen der Ellenbogen auf die reichen Kanten des Kopfkiſſens geſtuͤtzt, heftete ihre großen ſchwaͤrmeriſchen Augen auf das bleiche Ant⸗ litz ihres Gatten.
Arthur richtete ſich mit ſeinem ganzen Oberleibe in die Höͤhe, ſein Blick flammte, und ein unglaub⸗ licher Ausdruck des Staunens und der Freude ſtrahl⸗ ten auf ſeiner Stirne;— er war in eine ent⸗ zuͤckende Seligkeit verſunken— dieſen Gedanken hatte auch er ſchon gehabt, vor fuͤnf Tagen ſchon, denn eigentlich hatte er ſchon mit zwanzig Jahren Alles genoſſen, was man mit einem kraͤftigen Koͤr⸗ per, einer vulkaniſch brennenden Einbildungskraft und Tonnen Goldes nur genießen kann;— die Leidenſchaft, die er fur ſeine Frau empfand, ſchien alle ſeine fruͤhern Leidenſchaften zu vereinen, denn er liebte ſie wie vormals die Pferde, Hunde, das
Spiel, den Wein und die Operntaͤnzerinnen oder andere Dirnen.


