Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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„Koͤnnteſt du mich verrathen 24 fragte Benoit, bleich wie der Tod.

»Ob— ich— dich— ver— rathe?— 4

Und kaum hatte Brulart dieſe Sylben geendet, die er ganz beſonders dehnte, als er ein mephiſto⸗ pheliſches, oder noch beſſer ein wahres Hyaͤnen⸗ gelaͤchter erſchallen ließ.

vHa, Lumpenkerl, hundsfottiſcher Seeraͤuber!« ſchrie der ehrliche Benoit, und ſprang ihm nach der Gurgel.

Brulart faßte ſeine beiden Arme mit eherner Fauſt, während er mit der andern Hand den Strick loͤſte, der ihm als Guͤrtel diente, und in wenigen Augenblicken war Benvit ſo feſt gebunden, daß er auch nicht die geringſte Bewegung machen konnte; hierauf legte ihn Brulart quer uͤber ſeine große Kiſte, indem er ihm zurief:„Nun wollen wir gleich lachen, Gevatter.«

Er ſtieg auf das Deck, von den Fluͤchen, dem Geheul des ungluͤcklichen Benoit begleitet, der auf der Kiſte wie ein Fiſch auf dem Sande zappelte.