Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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ein Einäugiger mit ſchauderhafter Miene anz der Verworfene war mit zerriſſenen Beinkleidern kaum bedeckt, ſein altes, ſchmieriges Hemde von rother Wolle war mit einem Stricke umguͤrtet, durch welches die Schneide eines großen Meſſers mit hoͤlzernem Griff geſteckt war.

Benoit nahm ſeine Wuͤrde und ſeinen Muth zuſammen, und antwortete mit Ruhe:„Ihr hattet ſechzehn Kanonen und ie eine; Henker, auf dieſe Weiſe iſt es leicht, ffe anzuhalten.«

vDeshalb, Dickwan nuß auch gerade ſteuern; denn das Rech imerer ouf der Seite der Kanonen, und du ſie ſt, ob wir vernuͤnftig ſind.«

So ſprach er, indem er darauf hindeutete, daß das Caſtell gut geſpickt war.

vAber,« verſetzte Benoit mit Ungeduld,»Ihr habt mich angehalten; was wollt Ihr von mir? Ich verliere den Wind! Werdet Ihr mich noch lange ſo zum Narren haben 24

Darauf kann der Commandant allein ant⸗ worten; beruhige dich indeſſen, und nage an dei⸗ nem Kabeltau; das wird dich abhalten, mit den Zaͤhnen zu knirſchen.«

»Der Commandant! So, Ihr habt hier alſo einen Commandanten? Das muß ein ſchmucker Junge ſein!4 rief Benoit vorlaut mit veraͤchtlicher Miene.