Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Leinwand, von der Hand deiner Katharine gewebt. Siehſt du ſie in langen Winterabenden am lo⸗ dernden Feuer ſitzen, das feuchte Auge ſtarr vor ſich hinblickend? Zuweilen verlaͤßt ſie die Arbeit, um dein Bild ſehnſuͤchtig zu betrachten, indem ihre Hand mit Thomas dickem, ſtruppigem Haare ſpielt, waͤhrend Mimi ſtumm und ernſt ihr buntes, ſei⸗ denes Fell leckt.

Gewiß berechnet die tugendhafte Ehehaͤlfte mit Angſt das Ende deiner Reiſe! Auch liebſt du ſie innig, deine wackere Frau, und trotzeſt fuͤr ſie un⸗ zaͤhligen Gefahren; fuͤr ſie ergiebſt du dich, Ca⸗ pitain Benoit, mit Leib und Seele einem barba⸗ riſchen Handwerke, und giltſt fuͤr einen Raͤuber, einen niedrigen Verkaͤufer von Menſchenfleiſch, du — Aermſter, deſſen Seele ſo einfach und rein iſt! Es iſt wahr, du wirſt vor Gott eine erſchreckliche Rechnung abzulegen haben!— doch mindeſtens haſt du deiner Katharine ein ſorgenfreies und an⸗ genehmes Leben bereitet. So wirſt du getroſtet ſein, ehrlicher Mann, und mitten in den Flammen des Fegefeuers laͤchelſt du gewiß noch, wenn du viel⸗ leicht deine Katharine zwiſchen den blondgelockten Cherubim mit goldverbraͤmten blauen Flugeln ſitzen ſiehſt.

Iſt die Ruͤckkehr eines ſolchen Mannes nicht ein freudiges Ereigniß in einer Familie?

Dennoch kann ich nicht mit Gewißheit beſtim⸗ men, ob Katharine auf dieſe gluckliche Ruͤckkehr