Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Sie hielten ſich umſchlungen, als wollten ſie ſich erdruͤcken; es war ein ruͤhrender Anblick, um ein Felſenherz zu erweichen.

„Halt, genug, Vater van Hop, Ihr macht mich wie ein Kind weinen— lebt wohl,« ſagte Benoit raſch, und mit einem Sprunge war er in der Jolle, welche ſchnell von der Stroͤmung des Fluſſes fort⸗ geriſſen wurde.

Noch einmal Lebewohl, guter Capitain,« rief ihm van Hop nach, mit der Hand winkend, vmeine Empfehlung Eurer lieben Frau, gluckliche Reiſe la

vAuf Wiederſehen, Gevatter,« antwortete Be⸗ noit, der ſeinen Strohhut ſchwenkte, ſo lange er nur den Maͤkler am Strande ſehen konnte.

Nach Verlauf von zwei Stunden waren die Schwarzen gehoͤrig eingeſchifft, geordnet, im Raume der Katharina eingepackt, die Neger im Backbord, die Negerinnen im Steuerbord; nur die Kleinen ließ man frei.

Atar⸗Gull wurde abgeſondert in Ketten gelegt.

Es iſt unnoͤthig, zu bemerken, daß die Schwar⸗ zen in dumpfer Fuͤhlloſigkeit Alles uber ſich erge⸗ hen ließen: ſie ließen ſich fuͤhren, aufhiſſen und am Bord des Schiffes feſſeln, indem ſie nichts Anderes glaubten, als daß man ſie freſſen wurde; wie gewoͤhnlich beſtand auch hier ihr ganzer Muth darin, ſich ruhig zu verhalten.

Bevor Benoit die Anker lichtete, wurden noch Stockfiſch und Schiffszwieback vertheilt, ſowie