Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Welle daherkommen ſah, die ſich drohend thurmtez waͤhrend des kurzen Augenblicks, daß die Spitze derſelben das Gleichgewicht hielt, ſtand ſie aufrecht, doch warf der heftige Sturm ſie ſogleich niederz ſie brach in ſich zuſammen, rollte ſchwerfaͤllig herab, und trieb einen weißen Schaum vor ſich her, der ſich mit Gepraſſel auf das Hintertheil des Schiffes warf, welches wieder unter dieſer donnernden Welle verſchwand.

Die Erſchuͤtterung war ſo heftig, daß die Hacke des Steuerruders, von dem Leuwagen geſtoßen, der Ruderpinne einen entſetzlichen Stoß gab; die drei Maͤnner, die das Steuer hielten, wurden zu Boden geſchleudert, und in Folge dieſes ungluͤcklichen Er⸗ eigniſſes war das Schiff dem Winde preisgegeben; das große Segel fing an den Wind von vorn zu faſſen.

Benoit trat aus der ablaufenden Welle hervor, das Bildniß ſeiner Frau, welches er aus den Truͤm⸗ mern der Dunette aufgefiſcht hatte, feſt an ſich druͤckend:„Ich laſſe meine Katharine nicht ſo leicht entfuͤhren,« ſagte erz Idenn meine arme Frau— 6

Er redete nicht aus, als er den traurigen Zu⸗ ſtand ſeines Schiffes ſah.»Wir ſind verloren!« rief er, und mit einem Sprunge ſtuͤrzte er nach dem Steuer, um das Schiff zu regieren.

Unmoͤglich; es war zu ſpaͤt!

Der große Maſt widerſtand kaum noch zwei⸗ Secunden; er bog ſich, krachte und brach mit einem

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