Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 25—

das Herz erfreut!— 4 propos von Gin, ſagt man, und es iſt wahr, daß es nichts Beſſeres fuͤr die Geſundheit gäbe, als einen Tannzapfen und eine Handvoll Cayennepfeffer zuſammen in Zucker⸗ branntwein gekocht; alsdann mit Rum oder Ge⸗ nisvre gemiſcht, und zum Teufel, Capitain, da iſt es Einem leid, daß man den Hals nicht weit aufſperren kann, weit wie einen Windſchlauch, um ſich mit ganzen Stroͤmen zu begießen.«

vWetter! das muß brennen l4 ſagte Benoit kopf⸗ ſchuͤttelnd. Man muß ihm den Fluch vWetters ſchon verzeihen; es war der einzige, deſſen er ſich bediente.

„Keineswegs, Capitain, das iſt wie Sammet, weich wie der Flaum einer jungen Moͤve, ein

Magenbalſam. Ich habe einen Seefahrer gekannt,

Namens Becket, der ſich mit dem Getraͤnke eine erſchreckliche Erkaͤltung kurirte, die er ſich in Neu⸗ foundland auf einer Eisbank geholt hatte.« Die Geſchichte iſt ſo wahr, wie es wahr iſt, daß meine Katharine nur ein Auge hat. Simon, mein Junge, auf deine Geſundheit »Ihr könnt es glauben oder nicht, wie Ihr wollt.— Auf Eure Geſundheit, Capitain! Aber ſeht nur das Wetter.« vEs iſt wahr, Simon! welch' eine herrliche Stille; es wird faſt kuͤhl! O, die ſchoͤne Sonne! — Auf deine Geſundheit!— So ein Wetter, ſiehſt du, das macht Durſt.«