Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Ol wie funkelnd und perlmutterglaͤnzend iſt die⸗

ſer Rand von Schaum, der ſich an den braunen Seiten des Schiffes bricht! Wie ſchimmert das Kupfer der Beſchlaͤge in goldigem Widerſchein durch das klare, grune Waſſer! Wie ſanft glaͤnzt die Sonne hinter den ſchwellenden Segeln, die weithin ihre zitternden Schatten werfen!

Ja, beim Himmel! es iſt eine herrliche Brigg, die ſich hier auf dem traͤgen Meere leicht ſchaukelt, und zu ſpielen ſcheint, wie ein Goldfiſchchen bei ſchoͤnem Wetter.

Beim leichten Wehen des Seeluftchens ſezt ſie ruhig ihren Weg in der Richtung nach Suͤdoſten fort, wie es ſcheint, von Europa kommend, wo ſie

ihre ganze Fracht geloſcht hat; denn ſie ſegelt blos

mit Ballaſt und zeigt faſt zwei Fuß Kupfer uber dem Waſſer.

Am Bord herrſcht die druͤckendſte Hitze und des

Aequators gluͤhende Sonne verkohlt gleichſam das

Verdeck trotz des doppelten Zeltes, welches uͤber

daſſelbe ausgeſpannt iſt.

Alles auf dieſem Fahrzeuge iſt reinlich, ſauk und glänzend; überall herrſcht die groͤßte Ordnun die ſich mit aͤngſtlicher Sorgfalt bis auf die 6 ringſten Gegenſtaͤnde erſtreckt.

Die Fenſter der Kajuͤte waren dem erfriſchend Luftzuge geoffnet. Leicht bewegte er bald die Fenſt vorhänge von perſiſchem Zeuge, bald den Fliegenfli deſſen leichte Falten die Haͤngematte umgaben.