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Stillſchweigen.— Keineswegs: der Prieſter ſprach lange, und ſeine kraͤftigen, ſcharfen Aus⸗ drucke, ſeine klaren Ideen, die kraͤftig und neu waren, ſetzten mich in großes Erſtaunen.
Man ſprach uͤber ſchoͤne Kuͤnſte, uber Mu⸗ ſik, Malerei: er zeigte wieder Scharfſinn, Kennt⸗ niſſe und geſundes Urtheil; und ich denke noch daran, wie er unter andern eine ſeltſame poe⸗ tiſche Abhandlung uͤber den Einfluß vortrug, den die Vielgoͤtterei und das Chriſtenthum auf die Kuͤnſte ausuͤben, ganz zum Vortheil des letztern.
Man redete uͤber Statik, Geometrie und Mechanik; er ſprach wie ein geuͤbter Practiker, und der Pflanzer, bei welchem ich mich befand, fragte ihn ſogar, weshalb er nicht die herrliche Zuckermuͤhle, die er erfunden hatte, im Großen ausfuͤhren laſſe.
Genug, mein Freund, den mein Erſtaunen
unterhielt, beredete uns, nach dem Pfarrhauſe zu gehen. Ich glaube, es war ſchon Mitternacht.
Dort ſang uns der Geiſtliche eine ſeiner Compoſitionen vor; zeigte uns ſeine Gemaͤlde;
war ſo gefallig, uns eine handſchriſtliche Ab⸗
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