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immer ſchon viel werth— aber Sie ſehen doch etwas leidend aus.
Das alte Uebel, Ercellenz, oder vielmehr das Uebel des Alters.
Ja, ja, das Uebel des Alters; nun, man muß es ertragen, es hilft einmal nichts— aber wie geht es Ihnen ſonſt? Leidlich, leidlich— es könnte Manches beſſer gehen.
Das weiß Gott, beſter Freund— aber worüber hätten Sie zu klagen? Sie leben der Kunſt und kümmern ſich wenig um die Miſore des Lebens. Sie ſind eigentlich ein ſehr zu beneidender Mann. Wenn Sie verdrießlich wer⸗ den wollen, ſo denken Sie an mich, der ich aus den Un⸗ annehmlichkeiten gar nicht herauskomme. Niemand iſt
beklagenswerther, als ein Mann, von dem alle Menſchen—
etwas begehren, der wo möglich alle Dummheiten wieder gut machen und überall helfen ſoll. Und wenn es ſich dann noch um reine Geſchäftsſachen handelte, fuhr er, ſich ins Feuer ſprechend, fort, nun, bo,ließe man ſich das noch gefallen, aber da kommen noch die leidigen Familien⸗ Angelegenheiten unſerer höchſten Herrſchaften, äußerſt zarte
und intricate Angelegenheiten, die mich eigentlich gar nichts
angehen, um die ſich aber ſchließlich Alles oder wenig⸗ ſtens ſehr Vieles dreht— ſo daß man ſich ſelbſt mit drehen muß.
Ich kann mir das denken und möchte nicht mit
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