Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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dergleichen Geſchäften betraut ſein; aber wovon reden Excellenz?

Nun, gegen einen ſo alten Bekannten darf ich mich einmal etwas gehen laſſen, es thut mir dies ohnehin wohl ich ſpreche von dem beabſichtigt geweſenen Heiraths⸗ Projekte der Prinzeſſin Anna mit dem Prinzen von Albern⸗ hauſen.

Mit dem Fürſten von Albernhauſen? fragte Erin neugierig.

Ja, es iſt aber nichts daraus geworden, bemerkte der Miniſter mit einem Seußzer.

Ich glaube, man kann der Prinzeſſin Anna deßhalb gratuliren, und dem Lande auch, erwiederte Erin.

Das mag ſein, aber bei dergleichen Convenienz⸗Hei⸗ rathen kommt es darauf wenig an, und wenn die Sache erſt einmal ſo weit eingeleitet iſt, ſo kann ſie ohne Blamage eigentlich nicht mehr rückgängig werden.

Ich verſtehe wenig von Ihren diplomatiſchen Irr⸗ gängen.

Dieſer Fall iſt ganz gemein verſtändlich. Es haben zuerſt intime Sondirungen in Albernhauſen und von Albernhauſen bei uns ſtattgefunden ſehr unbeſtimmt zwar, wie immer, aber ſie führten zu dem Reſultate,

daß man im Ganzen eine ſolche Verbindung für wün⸗

ſchenswerth erkannte und der Fürſt uns deßhalb einen Beſuch machte.