Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Du mußt ſolchen Gedanken nicht nachhangen, du mußt ſie gewaltſam verſcheuchen— es nutzt ja doch nichts. Ihn

uufſt du dadurch nicht wieder ins Leben zurück und regſt.

dich unnöthig dadurch auf. Laß uns über deine Zukunft ſprechen, mein Kind.

O, nur fort von hier, lieber Vater, rief ſie in ſichtbarer Angſt, nur fort, zu euch— dort werde ich ruhiger und ge⸗ faßter werden. Ach, fuhr ſie mit einem freudigen Aus⸗

drucke fort, wenn ich erſt wieder zu Hauſe ſein werde, dro⸗

ben in meinem heimlichen Zimmer, mit dem Blicke auf die fernen, lieben Berge— wenn ich wieder, wie ſonſt, bei dir im Atelier ſitzen und dem Entſtehen deiner Bilder zuſehen kann— dann wird wieder Alles gut werden. Die Zeit, wo ich fern von euch, fern von der Heimat war, wird wie ein Traum, wie ein finſterer Traum hinter mir liegen— ach, laß uns eilen, eilen, mein lieber Vater— denn mich feſſelt nichts, nichts mehr in dem fremden Lande, wo die Menſchen ſich gegenſeitig befeinden und zu verderben ſuchen— nichts mehr— nachdem er geſtorben iſt, ſetzte ſie mit leiſer, klangloſer Stimme hinzu.

Ja, ja, wir wollen fort, ſo bald als möglich, erwie⸗ derte er, ſie nicht ohne Befremden betrachtend, aber vorher müſſen wir deine Angelegenheiten hier vollſtändig ordnen; es iſt ſchon nöthig, damit alle ferneren Beziehungen auf⸗

hören. Ja, ja, das iſt nöthig, lieber Vater.