Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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halb des Geländers kommen und ſo hatten herunterſtürzen

können. Nicht minder räthſelhaft und unerklärlich war die Leiche eines völlig fremden und unbekannten Menſchen, der natürlich mit dem Wagen zugleich hinuntergeſtürzt ſein mußte.

Man gelangte zuletzt zu dem Reſultate, daß die Pferde durch irgend eine Veranlaſſung beim bergab Fahren durch⸗ gegangen ſeien, daß der zufällig auf der Straße befindliche junge Mann den Verſuch gemacht habe, ſie zum Stehen zu bringen, von ihnen aber mit durch die leider und unver⸗ antwortlicher Weiſe in dem Geländer vorhandene Oeffnung geriſſen worden und ſo Alle verunglückt ſeien.

Der ganze Zorn des Fürſten entlud ſich daher auf den unglücklichen Wegebaumeiſter, durch deſſen unverantwort⸗ liche Nachläſſigkeit das Geländer an einer ſo gefährlichen Stelle gefehlt habe. Er wurde ſofort ſeines Amtes ent⸗ laſſen und außerdem wegen fahrläſſiger Tödtung von vier Menſchen zur Criminal⸗Unterſuchung gezogen. Im Volke ſelbſt verbreiteten ſich jedoch ſehr bald ganz andere und von jenen Annahmen abweichende Gerüchte. Das eigenthüm⸗ lich zuſammen gebundene, quer über die Straße gelegene Holzbündel, die Stange mit dem rothen Tuche, das Ge⸗ ſpräch des jungen Mannes mit den Holzweibern, dies und noch vieles andere dazu Erfundene riefen die Ueberzeugung hervor, es ſei hier ein wohlerſonnener Mordanſchlag zur Ausführung gekommen, wobei jedoch der Mörder ſelbſt,

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