Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Wir müſſen uns vornehmen, gar nicht von Ihrer Ab⸗ reiſe zu reden, mein beſter Schwiegervater, ſagte er, und du, liebe Cäcilie, mußt auch gar nicht daran denken. Im Herbſte werden wir Sie beſuchen, und ſollte ich dann, was leicht möglich iſt, da ich nun einmal ein Sclave bin, nicht längere Zeit bei Ihnen verweilen können, ſo werde ich als folgſamer Gatte und guter Sohn deinen Wünſchen nicht entgegen ſein, Cäcilie, deinen Aufenthalt zu und

ohne mich dort zu bleiben.

Ach, wie gut du biſt, ſagte ſie mit einem freudig dank⸗ baren Blicke; der Abſchied wird mir wirklich nun nicht ſo ſchwer fallen.

Wer ſpricht ſchon wieder vom Abſchiede? Wenn g⸗ ſchieden ſein muß, ſo geſchehe es ohne viel Reden, in nutzloſe Gefühls⸗Aufregungen, mit Einem Male, kurz— dann iſts vorbei und man iſt darüber hinweg, man weiß ſelbſt nicht, wie. Sind Sie nicht meiner Meinung? wandte er ſich an Erin, der ihm ſchweigend und mit einer gezwungen heiteren Miene zugehört hatte.

Vollkommen, vollkommen! Sie haben ganz Re cht, und wir wollen es ſo machen, ganz ſo machen, hörſt du, mein Kind? Sie nickte ſtumm und wehmüthig lächelnd mit den Kopfe.

Morgen früh fahren Sie fort, ſprach Leſſen weiter, und ich werde Sorge tragen, daß du einige außergem

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