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guten Erfolge zum Voraus überzeugt. Ich möchte noch einen anderen Gegenſtand mit Ihnen beſprechen und Ihre Anſicht ſo wie Ihren Rath darüber hören.
Ich ſtehe ganz zu Ihren Dienſten.
Was halten Sie von dem maßloſen Benehmen des Landtages, und welches Verfahren der Regierung ſcheint Ihnen das geeignete?
Das iſt eine ſehr wichtige und vielumfaſſende Frage, Herr Cabinetsrath, entgegnete der Geheimerath jetzt mit freierem Tone, nachdem die für ihn ſo peinlich geweſene Unterhaltung ihr Ende erreicht hatte; darüber ließe ſich Vieles ſagen, jedenfalls iſt eine ſehr ſorgſame und gründ⸗ liche Erörterung nöthig.
Natürlich, bemerkte Leſſen, das verſteht ſich von ſelbſt; behandeln wir jedoch die Frage im Großen und Ganzen— in allgemeinen Umriſſen mit Uebergehung aller kleinlichen Details, die ſich am Ende von ſelbſt ergeben, wenn man über die Grundſätze einig iſt. Glauben Sie, daß ſich mit einem ſo zuſammengeſetzten Landtage überhaupt fortregie⸗ ren läßt?
Es kommt lediglich darauf an, wie man regieren will und was man unter Fortregieren verſteht.
Unter Fortregieren verſtehe ich das unverrückte Feſthal⸗ ten an den fürſtlichen Hoheitsrechten, ohne es zu dulden, daß dieſelben, wie es jetzt unaufhörlich geſchieht, durch die
Kammer beeinträchtigt werden. Man iſt nicht zufrieden,


