Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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ſeine Beredtſamkeit nicht ausreiche, da intriguire ſie weiter, bis der ſchwache, ſinnliche Mann, längſt allen eigenen Willens bar, nur noch ein Werkzeug dieſes vom Auslande verſchriebenen Paares ſei.

Du erlaubſt dir in einer Weiſe zu reden, die es mir nicht geſtattet, dich länger anzuhören, ſagte der Geheime⸗ rath aufſtehend; es iſt das erſte Mal, daß du dich ſo gegen mich benimmſt,— es ſchmerzt mich tief.

Wenn du die Wahrheit nicht hören kannſt, ſo geh, er⸗ wiederte ſie bitter; meine Ueberzeugung wird dadurch nur beſtärkt werden.

Sprich denn weiter, ſagte er mit einem tiefen Athem⸗ zuge, indem er ſich wieder ſetzte.

Warum widerlegſt du meine Worte nicht? Weil du es nicht kannſt, weil du zugeſtehen mußt, daß ſie Wahr⸗ heit enthalten, und du doch wenigſtens noch ſo viel Schamgefühl haſt, dies nicht geradezu in Abrede ſtellen zu wollen.

Das überſchreitet alles Maß, Marie!

Wirklich? So ſprich denn endlich! Weßhalb drängſt du dich an jene Gräfin? Weßhalb ſtehſt du nicht zur Partei der Fürſtin⸗Mutter? Weßhalb meideſt du nicht jede Gemeinſchaft mit jenem intriganten Cabinetsrathe? Weß⸗ halb ziehſt du dich nicht wenigſtens zurück, wenn du nicht den Muth haſt, eine Partei zu ergreifen, ſondern buhlſt, wie ein alter Täuberich, um die Gunſt jener ſchlauen