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netsrath werden oder nicht? und laß nun deine Anſicht hören.
Ich hatte nie geglaubt, daß du ein Anhänger ſolcher Grundſätze wäreſt, ſagte ſie, ihm raſch ihre Hand ent— ziehend; wenn ich das gewußt hätte— nun, jetzt iſt es zu ſpät, ſetzte ſie mit einem Seufzer hinzu, und ich werde abwarten müſſen, bis die Umſtände dich beſtimmen wer⸗ den, zu deinem und deiner Unterthanen Wohl auch über mich—
Sprich den Satz nicht aus, wenn du mich nicht ab⸗ ſichtlich kränken willſt, unterbrach er ſie heftig, denn ich ſollte denken, ich hätte gerade dir den bündigſten Beweis vom Gegentheile gegeben.
Beweis? fragte ſie, ihn forſchend anſehend; du haſt verſprochen—
Und gehalten!
Und wirſt immer und ewig halten! rief ſie, ihn leiden⸗ ſchaftlich umſchlingend; ach, ſei mir nicht böſe, ſchon der Gedanke an die Möglichkeit, dich zu verlieren, macht mich unglücklich; ich will gern Allem, all dieſem Prunke, dieſem Tand entſagen, daran hängt mein Herz nicht — nur dir nicht— nur dir nicht— dann würde es brechen!
Ach, du biſt ein recht thörichtes Kind, ſagte er zärtlich und zugleich mit einem befriedigten Lächeln; aber wenn noch einmal ſo ganz verrätheriſche und ſchlechte Gedanken


