Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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fallenden Art und Weiſe bewegen, mit welcher er zu ihr geſprochen hatte— was wollte, was beabſichtigte er?

Dies waren die Gedanken und Empfindungen, welche Nettchens Seele durchflogen, als ſie den vor ihr ſtehenden und ſie noch immer in gleicher Weiſe anſchauenden Ge⸗ heimenrath zweifelhaft anſah, ohne zu wiſſen, was ſie von dieſem Benehmen zu halten habe.

Es ſollte mir ſehr leid thun, ſagte ſie dann mit einem reizenden Aufſchlage ihrer Augen, wenn ich Ihnen Veran⸗ läſſung zur Unzufriedenheit gegeben hätte.

Unzufriedenheit? wiederholte der Geheimerath; es

würde mich ſehr glücklich machen, wenn meine Zufrieden⸗ heit überhaupt einen Werth für Sie hätte.

Wie können Sie nur im mindeſten daran zweifeln?

So meiden Sie den Prinzen, ſprach er leiſer, indem er dicht an ſie heran trat; meiden Sie ihn, denn er iſt ein leichtſinniger Charakter, ein Sclave des Augenblicks. Meiden Sie ihn, Ihres eigenen Wohles, Ihres eigenen Rufes wegen.

Ich danke Ihnen, Herr Geheimerrath, erwiederte ſie

enttäuſcht; Sie befürchten, ich möchte die Veranlaſſung zu

vielleicht irgend einer Ungelegenheit für Sie werden,— ſeien Sie ganz unbeſorgt, mein geringer Einfluß auf Seine Hoheit den—

Nicht dieſen Ton, unterbrach er ſie; was ich ſagte, geſchah Ihretwegen, nur Ihret⸗, nicht ſeinetwegen. Was