Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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gnügen zur Nachleſe! Und dann, fuhr er fort, als Horſt ſchweigend und ernſthaft blieb, dann wäre es ja auch geradezu ein Unſinn geweſen, mitten im Semeſter die Univerſität zu verlaſſen; ich hätte ja ein halbes Jahr verloren.

Aber jetzt iſt das Semeſter zu Ende.

Ja, es iſt zu Ende, aber ich kann doch nicht fort, auch wenn ich es wollte, was übrigens gar nicht der Fall iſt. Du vergißt, daß ich hier ein, wenn auch noch ſo erbärm⸗ liches, Stipendium habe, ſei es noch ſo wenig, es iſt immer etwas auch beſitze ich hier Verbindungen, Freunde, die mich unterſtützen; das alles würde ich verlieren.

Wenn ich dir rathen ſoll, und ich glaube, du weißt es, daß ich es gut mit dir meine, ſind wir doch Landsleute ſo gehe, Ferdinand, gerade dieſer Verbindungen und Freunde wegen gehe! Es iſt ein gefährliches, zu nichts führendes Phantom, dem du nachjagſt; ich weiß ſehr gut, was ihr wollt und beabſichtigt, und ſo gut wie ich wiſſen es Viele und auch die Behörden. Ihr werdet die deutſchen Zuſtände nicht ändern, höchſtens könntet ihr ſie durch un⸗ überlegte, thörichte Maßnghmen noch verſchlechtern, ſoweit dies möglich iſt. Man läßt euch gewähren, man ſpielt mit euch, wie die Katze mit den Mäuſen, man läßt euch ſicher werden, damit man euch ſpäter um ſo gewiſſer ein⸗ fangen und unſchädlich machen kann. Sieh dich vor,