habe mich ſtets gewundert, dich noch hier zu ſehen.
Haſt du? ſagte der Andere mit gezwungenem Lachen; du meinſt wegen der Steinberg? Ach, was kümmert mich dieſe Perſon! ſie iſt als Frau noch ſchlechter geworden, wie ſie als Mädchen war. Damals hat ſie mit mir Ko⸗ mödie geſpielt, bei der es jedoch zu ganz effectvollen Sce⸗ nen kam; jetzt ſpielt ſie dieſelben Scenen mit dem Prinzen und macht ihren Mann zum Geſpötte aller Menſchen. Nun, ihm gönne ich dies von ganzem Herzen, und dieſem einfältigen Prinzen nicht minder— wenn man ſo genau eingeweiht iſt, wie ich, ſieh', ſo iſt die Geſchichte eigentlich zum Todtlachen— und einer ſolchen Perſon wegen ſollte ich fort von hier?
Du ſcheinſt dich doch noch ſehr für ſie zu intereſſiren, bemerkte Horſt in gemeſſenem Tone.
Sehr zu intereſſiren? Nicht im mindeſten, ſie würde
mir auch jetzt wahrſcheinlich ein Rendez⸗vous nicht abſchla⸗ gen— ich dürfte mich nur hinter die alte Margareth ſtecken, denn„das iſt ein Weib wie auserleſen“ u. ſ. w., lachte er wieder höhniſch auf; auch habe ich ja ihre zarten Liebes⸗ briefe und daher ein wirkſames Zwangsmittel— aber pfui! Für mich eriſtirt ſie nicht mehr. Als ſie mich küßte und mich belog, da waren es wenigſtens doch ihre erſten Küſſe und ihre erſten Lügen, ſie müßte denn ſchon in der Mädchen⸗ ſchule geküßt und gelogen haben— ich wünſche viel Ver⸗
Ich würde an deiner Stelle längſt gegangen ſein; ich
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