Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Sohne von Jugend an einzuprägen, daß es nothwendig ſei, ſich für jede höhere Stellung zu befähigen.

Wir leben zwar glücklich und zufrieden, Robert, hatte er ihm oft geſagt, ich wünſche mir jetzt gar keine andere Stellung mehr, aber dennoch bereue ich es noch immer, daß ich mich von dem Verlangen nach Selbſtſtändigkeit habe verleiten laſſen, nicht das Oberförſter⸗Eramen zu be⸗ ſtehen. Es hat auch bei mir längere Zeit und mancher Reſignation bedurft, che ich mich mit dem Gedanken ver⸗ traut machen konnte, daß meine Laufbahn abgeſchloſſen und mir zu jeder weiteren Beförderung ein Riegel vorge⸗ ſchoben ſei. Deßhalb beherzige meine Worte: Verſäume nichts, um dich zu befähigen, deinen Weg fortſetzen zu können, ſo weit es Neigung und Glück dir geſtatten, aber laß keine hindernde Schranke dazu unüberſtiegen, das ganze, große Waldrevier muß dir offen ſtehen, nicht nur ein ein⸗ zelnes kleines Geſtell, in dem ich mich hin und her bewegen muß, bis an mein Ende.

Die Lehren des Vaters fielen bei dem Sohne auf fruchtbaren Boden, denn ſeine junge Seele war nicht ohne Ehrgeiz und die Worte ſeines Vaters für ihn ohnehin ein Evangelium.

Als er dann ſpäter auf die Univerſität zog und dort von den geringen Mitteln, welche ihm ſeine Eltern ge⸗ währen konnten, mit großer Einſchränkung lebte, wurde der Gedanke in ihm immer mächtiger und verſüßte ihm