Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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verhältnißmäßig dürftigen Einkommen verbunden war. Die Urſache, daß der alte Horſt auf dieſer niedrigen Stufe ſtehen geblieben war, lag keineswegs in dem Mangel ſeiner Kenntniſſe oder ſeiner Bildung, er hatte ebenfalls ſtudirt und die Forſt-Akademie beſucht, ſich dann aber verliebt und es vorgezogen, bei den ſehr entfernten Ausſichten zu einer Anſtellung in der ſogenannten höheren Carrière, eine Förſterſtelle anzunehmen, weil er die Erreichung des näch⸗ ſten Zieles, die Gründung einer Häuslichkeit und den Beſitz ſeiner geliebten Braut, vor allem Anderen er⸗ ſtrebte.

Später, als der Ernſt des Lebens ſich geltend machte, als er jeden Weg zu einem höheren Streben, zu einer um⸗ faſſenderen, ſeinen Fähigkeiten mehr zuſagenden Thätigkeit ſich verſchloſſen ſah, hatte er dieſen Schritt oft im Stillen bereut, aber dieſe Reue nie laut werden laſſen, um ſeine Frau nicht zu kränken. Der in jeder Bezichung tüchtige, mit beſonderen Kenntniſſen ausgerüſtete pflichttreue Förſter war, ſo viel thunlich, befördert worden und hatte die Stelle eines Hegemeiſters in einem abgeſonderten Reviere erhalten, wo ſeine Beſchäftigung ſelbſtſtändiger und ſein Einkommen ebenfalls beſſer, jedoch verhältnißmäßig immer gering war. Eine hübſche Wohnung, dreißig Morgen Dienſtland und ein Einkommen von 200 bis 250 Thalern nöthigte die kleine Familie, ſich vielfache Einſchränkungen

aufzulegen. Sie thaten dies und hatten bald keine anderen