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folge es, und du wirſt deinen Mann um den Finger wickeln.
Wenn's nur immer anginge.
Warum ſoll's nicht immer angehen? Du mußt nur ſtets auf deiner Hut ſein und dich niemals vom Augen⸗ blicke hinreißen laſſen.
Du magſt ganz Recht haben, Margareth, erwie⸗ derte das junge Mädchen nachſinnend, ich werde es mir merken.
Thu' das, mein Kind, du wirſt es gewiß nicht be⸗ reuen.
Haſt du den Vater heute ſchon geſprochen?
Nein, er iſt ſchon früh ausgegangen— aber Jemand anders habe ich geſprochen, ſetzte ſie mit einem verſchmitz⸗ ten Lächeln hinzu, du haſt mir's zwar verboten, aber es ging nicht anders— der arme Junge that mir wirklich zu leid.
Der arme Junge? Das iſt der richtige Ausdruck, Margareth, erwiederte das junge Mädchen erröthend; aber wie kannſt du ſo etwas thun, da du weißt, daß morgen meine Hochzeit iſt!
Es war Mitleid, mein Kind, pures, reines Mitleid; hätteſt du ihn geſehen, wie unglücklich er ausſah, als er mich bat, den Brief für dich anzunehmen, du hätteſt es ihm gewiß nicht abgeſchlagen.
Einen Brief? Und den haſt du angenommen?
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