Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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ſprechen zu können, erwiederte er dann nach einer kurzen Sammlung, mein Schwiegervater wird von der Ehre Ihrer Gegenwart bei dieſem Familienfeſte eben ſo entzückt ſein, wie ich es bin, Herr Geheimerrath, und wird nicht verfehlen, morgen dem Herrn Grafen und Ihnen ſeine Aufwartung zu machen, um die von mir ausgeſprochene Bitte perſönlich zu wiederholen.

Der Herr Graf wird dann die Ehre haben, Ihrem Herrn Schwiegervater ſeinen Entſchluß mitzutheilen, be⸗ merkte der Geheimerath in derſelben förmlichen Weiſe aber ich glaube, es iſt ſchon ſehr ſpät, fuhr er mit einem nicht zu verkennenden Winke auf den Prinzen fort, Zeit, aufzubrechen und uns zu empfehlen.

Leben Sie wohl, meine Herren, ſagte der Prinz auf⸗ ſtehend, empfangen Sie meinen Dank für Ihre angenehme Geſellſchaft; ich hoffe, daß wir uns recht oft in gleicher Weiſe ſehen werden.

Die Officiere ſtanden auf, und man verabſchiedete ſich auf eine viel förmlichere Weiſe, als es nach den theil⸗ weiſe heiter und vertraulich geweſenen Geſprächen zu er⸗ warten war.

Noch ſehr grün, noch ſehr grün, bemerkte der Ritt⸗ meiſter, nachdem die Beiden ſich entfernt hatten, der muß ſich die Hörner noch ablaufen!

Aber ein liebenswürdiger, höchſt leutſeliger junger

Mann. 2