wohl zur Trauung als zur Hochzeit ſelbſt freundlichſt ein⸗ zuladen.
Dies hatte offenbar nicht in der Abſicht des Prinzen gelegen. Man konnte die Ueberraſchung ſichtlich in ſeinen Zügen leſen, und er blickte etwas verlegen und fragend zu ſeinem Begleiter, dem Geheimenrathe, hinüber. Dieſer, der bis jetzt an dem Geſpräche ſich nur wenig betheiligt und ſeinen Ernſt auch während des allgemeinen Gelächters, welches hin und wieder aufgekommen war, bewahrt hatte, nahm jetzt ſtatt ſeines jungen Zöglings das Wort.
Der Herr Lieutenant beehren uns mit einer ſo freund⸗ lichen Einladung— er ſagte uns, obgleich der Lieutenant nur von dem Prinzen geſprochen hatte—„daß es unſchick⸗ lich wäre, dieſelbe auszuſchlagen. Wir würden daher die Ehre annehmen, ſofern wir die Ueberzeugung erlangten, daß Ihr Herr Schwiegervater, der doch wahrſcheinlich die Hochzeit ſeiner Tochter beſorgt, dieſelbe Intention habe und uns eine Einladung zukommen ließe.
Der Lieutenant war bei dieſen mit großer Förmlichkeit geſprochenen Worten ſichtlich verlegen geworden. Bei der Einladung ſeiner Cameraden konnte man das vorher ein⸗ geholte Einverſtändniß ſeines Schwiegervaters vorausſetzen, die Officiere nahmen dies auch nicht ſo genau— hier aber, wo die ganze Sache ſich ſo plötzlich und unerwartet gemacht hatte, war dies nicht möglich.
Mein Sm ich glaube in ſeinem Ran


