Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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freundlich der Erbprinz. Sie kommen wie gerufen; wir wünſchen zu erfahren, wo Ihr Oberſt wohnt. Nicht wahr, Herr Geheimerrath?

Sie würden uns verbinden, Herr Lieutenant, nahm dieſer das Wort, wenn Sie uns dies mittheilen wollten, obgleich es wohl leicht zu erfahren ſein wird. Der Herr Graf hält es für Pflicht, dem Herrn Oberſten einen Be⸗ ſuch zu machen.

Der Oberſt wird ſich außerordentlich geehrt fühlen er wohnt in der Sternſtraße, am Hauſe ſteht eine Schild⸗ wache.

Ich danke Ihnen, bemerkte der Erbprinz; ich be⸗ abſichtige, den Oberſten zu bitten, mich dem Officiercorps vorzuſtellen, und ich hoffe, wir werden dann gute Came radſchaft halten.

Ich glaube, im Namen meiner Cameraden Ew. dem Herrn Grafen meinen unterthänigſten Dank für dieſe Gnade abſtatten zu können.

Sie müſſen durchaus dieſen Ton ändern, unterbrach der Erbprinz wieder, denn ich bin hieher geſchickt, oder hieher gekommen, verbeſſerte er, als er ein leiſes Räuspern des Geheimernaths vernommen, um eine Zeit lang frei von dem Zwange des Hofes zu leben und den Wiſſenſchaf⸗ ten obzuliegen, ſetzte er wieder mit einem Seitenblicke auf ſeinen Begleiter hinzu; dazu gehört denn vor Allemdaß ich nicht immer durch Aeußerungen, wie Ihre letzte war,