Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Statt finden ich will Sie deshalb nicht incommodiren,

um ein Uhr iſt ein Dejeuner bei meinem Schwiegervater,

welches ich bitte, mit Ihrer Gegenwart zu verſchönern. Wie zart ſich der Herr Camerad ausdrücken, ſagte

lächelnd und ſpöttiſch der Rittmeiſter, man merkt es, daß

Sie längere Zeit faſt ausſchließlich die Geſellſchaft des ſchönen Geſchlechtes frequentirt haben, obgleich dies immer zu Ihren Paſſionen gehört hat, wenn auch vielleicht in

anderer Weiſe. Es wird uns eine Ehre ſein, eine große

Ehre, nicht wahr, meine Herren, fuhr er, ſich im Kreiſe

umblickend, fort, um ſo mehr, da wir in Erfahrung ge⸗

bracht, daß Ihr künftiger Herr Schwiegervater, ſo zurück⸗ gezogen er auch bisher gelebt hat, doch viele ganz vortreff⸗ liche alte Weine in ſeinem Keller bewahren ſoll, die bei dieſer feſtlichen Gelegenheit wohl das Tageslicht wieder er⸗ blicken werden.

Ich hoffe, die Herren werden mit der Bewirthung zufrieden ſein, erwiederte der Ober-Lieutenant in etwas gemeſſenem Tone.

Nun, Sie nehmen den Scherz nicht übel, Herr Camerad; ſolch alter Friege wie meine geringe Per⸗

ſon, iſt zuweilen etwas geradezu, und ich weiß ja auch aus Erfahrung, daß Sie ſelbſt kein Koſtverächter ſind.

Mein Schwiegervater wird gewiß Alles aufbieten..

Aber ich bitte, laſſen Sie das, bemerkte der Ritt⸗ meiſter ernſt kennen Sie die beiden Herren, fuhr er,

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