begannen, die an einem Hochzeitsfeſte unvermeidlich ſind und bei denen Margot immer wieder erröthete. Der Marquis und der Graf, im Anfange etwas befangen, kamen ebenfalls bald in die heiterſte Stimmung; der Graf vergaß vollſtändig die Mesalliance ſeiner Verwandten, von deren Liebenswürdigkeit er ſchließlich ſo entzückt war, daß er in eine ſo fröhliche Ausgelaſſenheit gerieth, wie ſie Hedwig bei ihm noch niemals geſehen hatte.
Sie ſind ein glücklicher Mann, Herr Rohneck, rief er, mit dieſem anſtoßend, und jetzt erſt bedaure ich es mehr denn jemals, daß Sie nicht in Wallfort geblieben ſind; wir hätten recht vergnügt zuſammen leben können.
Haſt du nicht genug an uns, Papa? ſcherzte Hedwig. Weshalb biſt du ſo ungenügſam— was ſollten Wehrings ohne ſie anfangen?
Ja, ja, rief dieſer dazwiſchen, Ihre Frau Tochter ſpricht die Wahrheit; wir würden ſie auch in keinem Falle wieder fortlaſſen!
Ich könnte mich auch nie mehr von dir trennen, liebe Mutter! flüſterte Margot, indem ſie die Hand der Frau Wehring drückte.—
Es war ſehr ſpät, als man ſich endlich trennte. Das junge Paar war ſchon längere Zeit unbemerkt verſchwun⸗ den; die Feuer der Oefen brannten wieder für die Arbeit des kommenden Tages und warfen ihren flackernden,


