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ſie nicht auszudrücken vermochte, bis ſie wieder hinaus⸗ traten in die friſche, heitere Bergesluft mit der freien Fernſicht über die grünen Wälder und Höhen— da erſt wurden die Herzen leichter, und der ſo lange eingeengte Strom der Freude ergoß ſich in ungehinderten Wogen.— Als ſie zurückkamen, das geliebte Thal der Fichtenau ſich wieder vor ihnen ausbreitete, donnerten abermals die Böller, das Echo rollte an den Bergen fort, die Fahnen flatterten, und jubelnde Arbeiter empfingen ſie mit nicht enden wol⸗ lendem Zurufe. Eine fröhlichere Hochzeit, ein freudigeres Feſt konnte es nicht geben, denn es war Niemand unter den dabei Betheiligten, der dies nicht empfunden und nicht den Ehrentag des jungen Paares aus vollem, fröhlichem Herzen mitgefeiert hätte. Es gewährte einen Hochgenuß, die glücklichen Geſichter und den Ausdruck der inneren tief empfundenen Freude darauf zu ſehen. Walther hatte nur Augen für Margot, welche die ihrigen ſo oft erröthend niederſchlug, als man ſie Frau Rohneck oder Frau Braut nannte, was man, je länger ſich das Mahl ausdehnte, um ſo öfter zu thun Veranlaſſung nahm. Die beiden älteren Frauen, Walther's Mutter und die Frau Wehring, welche Margot ſtets Mutter nannte, betrachteten nur ihre Kin⸗ der, deren Glück das ihrige war; Hedwig und Raoul waren faſt ausgelaſſen fröhlich, eben ſo Wehring und der Apotheker, welche zuerſt mit jenen harmloſen Neckereien


