eine große Beruhigung darin, an einem Orte zu ſein, wo man ärztliche Hülfe haben kann, wenn es erforderlich ſein ſollte.
Es wird hoffentlich nicht erforderlich ſein; aber es ſoll Ihnen in einem ſolchen Falle an nichts fehlen.
Mein Aufenthalt wird ja nur einige Tage dauern, dann werde ich mit meiner Tochter, meinem Schwieger⸗ ſohne und dem Herrn Marquis wieder nach Hauſe reiſen. Ich leide nur zuweilen an der Gicht, glaube aber, jetzt eine Zeit lang Ruhe zu haben; außerdem bin ich an Stra⸗ pazen gewöhnt, da ich noch vor Kurzem eine Reiſe bis an die Gränzen Aſiens gemacht habe.— Aber wie ſind die Arrangements getroffen— wann werden meine Ver⸗ wandten ankommen?
Morgen gegen Abend, erwiederte Walther; der heute aus Köln eingetroffene Brief meiner Braut ſetzt uns da⸗ von in Kenntniß.
Ich freue mich ſehr, Ihre Fräulein Braut, die Mar⸗ guiſe de Beaumont, kennen zu lernen, ſagte der Graf mit einer gewiſſen Förmlichkeit, und meine Tochter endlich wiederzuſehen; Ihre Hochzeit wird dann ohne Verzug Statt finden— ſo hat man mit Wnigſtens geſchrieben.
Es iſt Alles vorbereitet, das Aufgebot erfolgt, und wir erwarten nur noch die Braut, erwiederte Wehring. Ein Tag wird nöthig ſein zur Ruhe und Sammlung,


