Sie werden recht glücklich ſein, ſagte ſie dann leiſe.
So glücklich, wie wir, erwiederte er, ſie innig in ſeine Arme ſchließend, das iſt das Höchſte, was wir ihnen wünſchen können.
Daß Margot mit freudigem Herzen dieſem Plane ihre Zuſtimmung gab, werden wir nicht nöthig haben, zu bemerken, und ſo begannen denn ſogleich all jene Vor⸗ bereitungen und Anordnungen, welche man während des kurzen noch gemeinſamen Beiſammenſeins auszuführen hatte. Es wurden eine Menge Briefe geſchrieben, alle voll des freudigſten Inhaltes. Walther und Margot ſchrieben an Wehrings, an Walther's Mutter, er an den Grafen, Ravul und Hedwig ebenfalls an dieſen, auch der Marquis fügte ein Schreiben bei, und der Inhalt aller dieſer Briefe enthielt die Kunde, daß Ravul, Hedwig und der Marquis nach Wallfort ziehen und dort bleiben, daß Walther und Margot in der Fichtenau Hochzeit halten und dann ſich dort anſäſſig machen würden, und daß man ſich zur Feier dieſer Hochzeit gemeinſchaftlich in der Fichtenau zuſammenfinden wolle. Der Graf und Wal⸗ ther's Mutter ſollten von Wallfort aus kommen, Wal⸗ ther ſelbſt wollte ſofort nach erhaltenem Abſchiede dahin abreiſen, und der Marquis, Ravul, Hedwig und Margot von Paris ſich dahin begeben. Den Zeitpunkt ſetzte man auf vier Monate feſt, bis wohin der Marquis ſeine Ver⸗


